Diesel-Skandal
Wohnmobil

Fiat, Iveco, Knaus, Pössl, Dethleffs, Hymer, Westfalia, Niesmann+Bischoff
& viele mehr

In über 200.000 Wohnmobilen ist eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut.

Die Abgaswerte von mehreren Motoren werden, durch eine Prüfstands-Erkennungssoftware,  illegal manipuliert. Dadurch hätten die Fahrzeuge keine Zulassung erhalten dürfen.

Deshalb wurden strafrechtliche Ermittlungen gegen Fiat eingeleitet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main drohen sowohl Fahrverbote als auch Stilllegungen. 

Viele Verbraucher fordern Schadensersatz von Fiat und gehen gerichtlich gegen die Manipulierung ihrer Wohnmobile vor.

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Welche Wohnmobile sind betroffen?

Betroffen sind die Motoren der Hersteller Fiat, Jeep, Alfa Romeo und Iveco. Explizit handelt es sich um Motoren mit der Abgasnorm Euro 5 und Euro 6, die zwischen 2014 & 2019 erstzugelassen wurden.

Betroffene Dieselmotoren:

Bei Wohnmobilen dieser Hersteller sind die betroffenen Motoren verbaut:
Adria, Arca, Autostar, Autotrail, Bavaria, Benimar, Bimobil, Bocklet, Bürstner, Campereve, Caravans International, Carado, Carthago, Challenger, Chausson, Concorde, Dethleffs, Dopfer, Elnagh, Eura Mobil, Fleurette, Font Vendome, Form IT, Forster, Frankia, Globecar, Hobby, Hymer, Itineo, Joint, Kabe, Karmann, Kerkamm, Knaus, La Strada, Laika, Le Voyageur, LMC, McLouis, Mobilvetta, Morelo, Niesmann & Bischoff, Notin, Phoenix, Pilote, PLA, Pössl, Protec, Rapido, Rimor, Roller Team, Sunlight, Sunliving, Swift, Tourne, Weinsberg, Westfalia, Wingamm, Woelcke, XGO und weiteren.

Diese Modelle sind betroffen:

Welche rechtlichen Möglichkeiten haben Sie?

Da Ihnen ein Wohnmobil mit einer illegalen Abschaltrichtung verkauft wurde und Sie damit ein Fahrzeug besitzen, dass nicht zulassungsfähig ist, liegt ein Sachmangel vor.

Zwei Jahre nach Übergabe eines Neuwagens und ein Jahr nach Übergabe von Gebrauchtwägen durch den Händler läuft die Gewährleistungsfrist ab. Bis dahin besteht die Möglichkeit, gegen den Händler folgende Ansprüche geltend zu machen:

Sie können auch Ansprüche gegenüber dem Hersteller des Motors einfordern:

Schadensersatz wegen sittenwidriger Schädigung:

Im Rahmen des Schadensersatzes wegen sittenwidriger Schädigung kann die Rückabwicklung oder Entschädigung gefordert werden. Der Anspruch verjährt 10 Jahre nach Abschluss des Kaufvertrages oder 3 Jahre zum Jahresende, nachdem man von dem Betrug Kenntnis erlangt hat.

Wieso lohnt sich ein Anwalt?

Profitieren Sie von jahrelanger Erfahrung der Anwälte mit dem Abgasskandal.
Erfahrene Anwälte sind über aktuelle Entwicklungen und Rechtsprechung informiert.
Vor Landgerichten (Streitwert über 5.000 €) müssen Sie sich zwingend von einem Anwalt vertreten lassen.

Schritte zu Ihrem Erfolg

1. Schritt

Onlineformular ausfüllen

Senden Sie uns direkt online eine Anfrage. Wir werden uns im gewünschten Zeitraum bei Ihnen melden.

2. Schritt

Gratis Beratung in Anspruch nehmen

Erhalten Sie eine professionelle, kostenlose und unverbindliche Einschätzung Ihrer Situation durch unsere Anwälte.

3. Schritt

Schadensersatz erhalten

Unsere Anwälte machen für Sie das Beste aus Ihrer Situation und verhelfen Ihnen zu Ihrem Schadensersatz.

Müssen Sie eine eventuelle Stilllegung befürchten?

Mit einer Stilllegung müssen Sie derzeit nicht rechnen, da ein Entzug der Betriebserlaubnis nur möglich ist, wenn ein Fahrzeughalter Änderungen, die in einem verpflichtenden Rückruf vorgenommen werden würden, nicht durchführen lässt. Da es bis jetzt noch keine verpflichtenden Rückrufe gab, kann es auch nicht zu einer Stilllegung kommen.

Allerdings ist es möglich, dass in naher Zukunft es zu solchen Rückrufen kommt.

 

Weitere Fragen

Theoretisch ja. Ab einem Streitwert von über EUR 5000,00 ist jedoch vor deutschen Zivilgerichten die Vertretung durch einen Anwalt bei Klageverfahren vorgeschrieben.

Aufgrund der Komplexität der Dieselthematik empfiehlt sich generell, einen Anwalt zu konsultieren. Wir beraten Sie kompetent und prüfen kostenfrei Ihren Fall auf Erfolgsaussicht.

Im Normalfall kann es bis zu 1 bis 1,5 Jahre dauern, bis das Geld auf Ihrem Konto ist.

Der Hersteller muss, bei einem betroffenen Wohnmobil das zurückgerufen wurde, ein Update bereitstellen. Das kann sowohl ein Software- und/oder ein Hardwareupdate sein.

Meistens handelt es sich um ein oder mehrere Softwareupdates, da diese für den Hersteller billiger sind.

Freiwillige Updates, die der Hersteller anbietet, wurden nicht durch das Kraftfahrt-Bundesamt angeordnet und sollten somit vorerst nicht durchgeführt werden. 

Wir empfehlen Ihnen auf offizielle Updates zu warten.

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