Kündigung erhalten?

Berechnen Sie online mit unserem Abfindungsrechner die Höhe Ihrer Abfindung

Mit dem Abfindungsrechner können Sie Ihre durchschnittlich mögliche Abfindungshöhe berechnen

Wie hoch eine Abfindung ausfällt, ist grundsätzlich nicht gesetzlich geregelt, kann aber anhand unseres Abfindungsrechners für viele Fälle vorhergesagt werden. Die Höhe der Abfindung hängt maßgeblich vom Verhandlungsgeschick der einzelnen Parteien ab. Auch spielt es eine Rolle, ob die ausgesprochene Kündigung rechtlich angreifbar ist. Generell gilt: Jedes Arbeitsverhältnis ist einzigartig.

Bedenken Sie, dass durch Fachkenntnis und Verhandlungsgeschick eines Experten oft eine 1,5 bis 2 -mal höhere Abfindung für Sie erzielt werden kann. Mit dem Abfindungsrechner erhalten Sie bereits einen ersten Anhaltspunkt für eine angemessene Abfindungshöhe.

Berechnungsgrundlage für den Abfindungsrechner

Als Berechnungsgrundlage für unseren Abfindungsrechner haben wir aktuelle arbeitsrechtliche Gerichtsentscheidungen und Vergleiche aus der Vergangenheit zugrunde gelegt. Diese gesammelten Daten bieten die Bewertungsgrundlage für unseren Abfindungsrechner, um Ihnen eine fundierte Einschätzung zur möglichen Höhe Ihrer Abfindung geben zu können.

Zugrundeliegende Formel für den Abfindungsrechner

Die zu erwartende Abfindung ergibt sich üblicherweise aus der durchschnittlichen Höhe Ihres Bruttomonatsgehalts und der Beschäftigungsdauer in ihrem Unternehmen. Mit folgender Formel wird in der Regel die Höhe der Abfindung berechnet:

0,5 x Bruttomonatslohn x Anzahl der Beschäftigungsjahre

Welche Bestandteile meines Gehalts müssen bei der Berechnung der Abfindung berücksichtigt werden?

Die Abfindung berechnet sich aus dem durchschnittlichen Bruttomonatsgehalt, welches Sie über die Dauer Ihrer Tätigkeit bei einem Unternehmen verdient haben und der Unternehmenszugehörigkeit. Bei einer Unternehmenszugehörigkeit von mehr als 6 Monaten wird auf ein komplettes Dienstjahr aufgerundet. Hierzu zählen alle Zeiträume, in denen Sie bei Ihrem Arbeitgeber beschäftigt waren, auch die Elternzeit.

Beispiel: Sie arbeiten seit 7 Jahren und 8 Monaten in Ihrem Unternehmen. In diesem Fall wird für die Berechnung der Wert 8 Jahre in den Abfindungsrechner eingegeben.

Bezüglich Ihres Bruttomonatsgehaltes wird versucht werden, dieses auf ein Grundgehalt zu beschränken, um Ihre Abfindung möglichst niedrig zu berechnen. Es besteht jedoch kein Problem, alle Gehaltsbestandteile in diese Zahl zu integrieren und somit eine möglichst hohe Summe in den Abfindungsrechner einzugeben.

Bestandteile des Bruttomonatsgehaltes für den Abfindungsrechner sind:

  1. Festgehalt: Das Festgehalt ist der Bestandteil Ihres Gehaltes, den Sie regelmäßig jeden Monat von Ihrem Arbeitgeber brutto erhalten. Dieser Betrag ist in der Höhe nicht variabel.

  2. Prämienzahlungen: Eine Prämie ist in der Regel an Ihre Zielvorgabe gekoppelt und wird ausgezahlt, wenn Sie diese erreichen. Dies ist gegeben, wenn Sie z.B. eine gewisse Wachstumsrate erreicht oder eine bestimmte Anzahl an Produkten verkauft haben. Dieser Gehaltsbestandteil gibt Ihnen sehr großen Einfluss auf die Höhe Ihres variablen Gehaltes.
  1. Bonuszahlungen: Boni und Prämien wird oft die gleiche Bedeutung zugeschrieben. Boni unterscheiden sich jedoch vor allem dadurch von Prämien, dass sie nicht an den eigenen Erfolg im Unternehmen, sondern an die Leistung einer Abteilung oder der ganzen Firma gekoppelt sind.
  1. Zusatzleistungen: Unter Zusatzleistungen fällt neben Urlaubs- oder Weihnachtsgeld auch ein Firmenwagen der privat genutzt werden darf. Zusatzleistungen erhöhen das Jahresgehalt meist deutlich und sollten bei der Berechnung nicht vergessen werden.
  1. Kostenübernahme: Wenn die Kosten eines Mitarbeiters verringert werden kann dies ebenfalls ein Gehaltsbestandteil sein. Kosten die für einen Kindergarten oder eine Kindertagesstätte anfallen könnten vom Arbeitgeber übernommen werden. Außerdem ist denkbar, dass die Telefon- oder Internetrechnung für Mitarbeiter im Home Office übernommen werden.
  1. Gesundheitsförderung: Kurse oder Mitgliedschaften, die von Ihrem Arbeitgeber gezahlt werden und dazu dienen die Gesundheit zu unterstützen können ebenfalls mit eingerechnet werden.
  1. Betriebliche Altersvorsorge: Darunter versteht man Geld das nicht mit dem aktuellen Gehalt ausgezahlt, sondern in eine Altersvorsorge für den Arbeitnehmer investiert wird.
  1. Sachbezüge: Hierunter fallen besonders technische Geräte, die für die private Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Dies können z.B. Handy oder Laptop sein.

Wissenswertes zum Abfindungsrechner

Es wird von einer Abfindung gesprochen, wenn eine Ausgleichszahlung bzw. Entschädigung an den Arbeitnehmer geleistet wird. Dies geschieht in der Regel aufgrund einer Kündigung und dem damit verbundenem Verlust des Arbeitsplatzes und des Einkommens. Der Abfindungsrechner berechnet Ihnen die durchschnittliche Höhe der zu erwartenden Abfindung anhand Ihres Bruttomonatslohns und der Zeit, die Sie im Unternehmen verbracht haben.

Wir haben diesen Abfindungsrechner als kostenlose Serviceleistung entwickelt, um Ihnen einen möglichst genauen Anhaltspunkt zu geben, wie hoch eine Abfindung in Ihrer individuellen Situation ausfallen kann. Hierbei ist zu beachten, dass darüber hinaus jeder Fall anhand verschiedener Kriterien, bewertet werden muss.

Tatsächlich kann die verhandelte Abfindung durchaus niedriger oder höher ausfallen als von unserem Abfindungsrechner vorausgesagt. Dies hängt letztlich vom Verhandlungsgeschick vor Gericht und den Umständen des Einzelfalls ab. Unserer Erfahrung nach wurden die besten Ergebnisse mit Unterstützung eines Anwalts, der Experte für Arbeitsrecht ist, erzielt.

Gibt es überhaupt einen Anspruch auf eine Abfindung?

Es wird oft davon ausgegangen, dass ein gesetzlicher Anspruch auf eine Abfindung nach einer Kündigung besteht. Das deutsche Arbeitsrecht sieht einen solchen Anspruch im Regelfall nicht vor. Die Ausnahme bildet der Abfindungsanspruch bei einer betriebsbedingten Kündigung oder aufgrund einer entsprechenden Regelung im Sozialplan, im Tarifvertrag oder einer individuellen Vereinbarung.

Kann ich eine Abfindung durch einen Vergleich erhalten?

Auch wenn ein rechtlicher Anspruch nicht besteht, können Arbeitnehmer eine Abfindung erhalten. Die Abfindung ist dabei das Ergebnis eines Kompromisses. Vielfach hat der Arbeitgeber keine geeigneten Kündigungsgründe und möchte dennoch das Arbeitsverhältnis beenden. Damit die Kündigung wirksam bleibt bzw. wird, kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine Abfindung anbieten.

In einem Kündigungsschutzprozess muss der Arbeitgeber beweisen, dass die Kündigung gerechtfertigt ist. Dabei spielen beim Kündigungsschutz viele Faktoren eine Rolle. Bei Betrieben mit mehr als 10 Mitarbeitern muss besonders sorgfältig ausgewählt werden, welchem Arbeitnehmer eine Kündigung ausgehändigt wird. Diese sogenannte Sozialauswahl muss vor Gericht nachgewiesen und begründet werden. Wurde die Sozialauswahl nicht korrekt durchgeführt oder kann eine Entscheidung nicht ordentlich begründet werden, ist die Kündigung unwirksam und das Arbeitsverhältnis nicht beendet.

Der Beweis einer korrekten Sozialauswahl ist meist sehr aufwendig und kostenintensiv. Häufig ist die Erbringung dieses Beweises nicht möglich. Daher muss der Arbeitgeber einen Weg finden den Arbeitnehmer zu motivieren die Kündigung zu akzeptieren, da der Arbeitnehmer bei einer Verhandlung vor dem Arbeitsgericht oftmals Recht bekommt und somit der Prozess für den Arbeitgeber häufig verloren ist. Um den Arbeitnehmer zu überzeugen eine Kündigung zu akzeptieren, wird ihm oftmals eine finanzielle Entschädigung in Form einer Abfindung angeboten.

Unsere Expertise

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Wir verhelfen zu Ihrer bestmöglichen Abfindung.

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Wir unterstützen Sie beim Verfassen eines Aufhebungsvertrages.

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Wie unterstützen Sie bei einer Abmahnung.

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Die Kündigungsschutzklage und ihre Bedeutung für die Abfindung

Leider bieten die meisten Arbeitgeber eine Abfindung im Zuge einer Kündigung oft nicht von selbst an. Gegen die Kündigung muss mit Hilfe einer Kündigungsschutzklage vorgegangen werden. Die Kündigungsschutzklage muss dabei immer bei einem Arbeitsgericht eingereicht werden. Ohne eine Klage gegen die Kündigung wird diese automatisch drei Wochen nach deren Erhalt wirksam (§§ 4 und 7 KSchG), unabhängig ob sie gerechtfertigt war oder nicht.

Das bedeutet nicht zwingend, dass es zu einem Urteil kommt.

Bevor die Klage durch einen Richter entschieden wird, gibt es die Möglichkeit, dass sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber einigen. Die Einigung (sogenannter gerichtlicher Vergleich) wird in 95 % der Fälle geschlossen und umfasst in den meisten Fällen eine Abfindung. Der Vergleich will gut verhandelt sein, da er alle möglichen Ansprüche des Arbeitnehmers umfassen kann. 

Das gilt besonders für die Abfindung und deren Höhe. Der vom Abfindungsrechner ermittelte Betrag ist derjenige den Anwälte in den allermeisten Fällen für Sie verhandeln können. Abhängig von der individuellen Situation kann dieser Betrag auch viel höher ausfallen. Dieser Betrag muss verhandelt werden.

In nur 3 Schritten zu Ihrem Recht

1. Schritt

Online Abfindungscheck ausfüllen

Beantworten Sie unsere Fragen im Online-Abfindungscheck. Sie erfahren direkt die Höhe einer möglichen Abfindung.

2. Schritt

Gratis Telefongespräch in Anspruch nehmen

Erhalten Sie eine professionelle, kostenlose und unverbindliche Einschätzung Ihrer Situation durch unsere Anwälte.

3. Schritt

Bestmögliche Abfindung erhalten

Unsere Anwälte machen für Sie das Beste aus Ihrer Situation und verhandeln die bestmögliche Abfindung für Sie.

Mit unserem Abfindungsrechner können Sie berechnen, wie hoch Ihre Abfindung im Regelfall ausfallen kann. Sie erfahren, ob Sie einen Anspruch auf Abfindung haben und wie Sie die bestmögliche Abfindung erhalten können.

Warum sollten sie Ihre Abfindung von Experten durchsetzen lassen?

Grundsätzlich ist es möglich sich selbst vor dem Arbeitsgericht zu vertreten und die Verhandlungen ohne externe Hilfe zu führen. Daten aus der Vergangenheit haben jedoch eindeutig gezeigt, dass in so einem Fall meist nicht die höchstmögliche Abfindung erzielt wird. In der Regel fallen Abfindungen höher aus, wenn Sie sich von einem Experten unterstützen lassen und Ihr Anliegen von einem Anwalt bei Gericht vorgetragen wird.

  1. Arbeitgeber werden von Spezialisten für Arbeitsrecht vor Gericht unterstützt. Deren Ziel ist es, so wenig Abfindung wie möglich zu zahlen. Gegen einen derartigen Experten wird eine Verhandlung für einen Laien sehr schwierig. Daher kann meist nicht die gewünschte Abfindung erzielt werden.
  1. Ein Experte der Ihnen bei Ihrer Kündigungsschutzklage beratend zur Seite steht weiß genau auf welche Details es in einer solchen Verhandlung ankommt. Oftmals ist eine Kündigungsschutzklage auf Abfindung aufgrund gewisser Umstände noch möglich obwohl eigentlich davon auszugehen ist, dass man keine Chance auf eine Abfindung hat. Diese besonderen Gegebenheiten zu erkennen ist einem spezialisierten Anwalt aufgrund jahrelanger Erfahrung auf genau diesem Gebiet möglich.
  1. Ein häufiges Problem bei der Durchsetzung einer Abfindung ist die Einhaltung von Form und Fristen. Dementsprechend muss eine Kündigungsschutzklage korrekt und vor allem innerhalb eines engen Zeitfensters eingereicht werden. Um hier keine unnötigen Fehler zu begehen und die Chance auf eine Abfindung zu verlieren ist die Beratung durch einen Anwalt stets zu empfehlen.

Beispielrechnungen:

Abfindung Betriebszugehörigkeit in Jahren Bruttogehalt pro Monat
7.500 €
5
3.000 €
15.000 €
10
3.000 €
22.500 €
15
3.000 €
30.000 €
20
3.000 €
Abfindung Betriebszugehörigkeit in Jahren Bruttogehalt pro Monat
10.000 €
5
4.000 €
20.000 €
10
4.000 €
30.000 €
15
4.000 €
40.000 €
20
4.000 €
Abfindung Betriebszugehörigkeit in Jahren Bruttogehalt pro Monat
12.500 €
5
5.000 €
25.000 €
10
5.000 €
37.500 €
15
5.000 €
50.000 €
20
5.000 €

Wann sollte auf eine Kündigung reagiert werden?

Generell sollten Sie so schnell wie möglich mit dem Abfindungsrechner die mögliche Höhe Ihrer Abfindung berechnen, da Sie nur 21 Tage Zeit haben eine Kündigungsschutzklage einzureichen.

Warum ist bei Aufhebungs- und Abwicklungsverträgen Vorsicht geboten?

Solche Angebote können zunächst gewinnbringend wirken, sind jedoch meist nicht so lukrativ wie zunächst vermutet. Hier sollte unbedingt ein Experte für Arbeitsrecht konsultiert werden, um zum einen eine Abfindungssumme zu verhandeln die Sie verdient haben und zum anderen eine Benachteiligung im Zusammenhang mit dem Arbeitslosengeld zu vermeiden.ird.

Wir sind stark für Sie vernetzt

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Auf jeden Fall sollte jede Kündigung unmittelbar auf Ihre Form und Gültigkeit geprüft werden. Unterzeichnen Sie zunächst nichts, was man Ihnen anbietet. In einem Erstgespräch mit einem unserer Anwälte kann dies leicht geklärt werden.

Wenn Sie von Ihrem Arbeitgeber eine Kündigung erhalten haben, können Sie innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung beim zuständigen Arbeitsgericht eine Kündigungsschutzklage erheben.

Dokumentieren Sie den Zeitpunkt des Erhalts der Kündigung, damit eine Klage fristgerecht eingereicht werden kann. Denken Sie daran, sich zeitnah nach Erhalt der Kündigung bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend zu melden. Damit verhindern Sie die Kürzung von Leistungen.

Informieren Sie sich über die Möglichkeit der Erhebung einer Kündigungsschutzklage und mögliche Ansprüche. Zwar ist eine anwaltliche Vertretung in erster Instanz vor den Arbeitsgerichten nicht erforderlich. Allerdings lohnt es sich meist, bei komplizierten juristischen Fragestellungen die professionelle Unterstützung durch erfahrene Rechtsanwälte in Anspruch zu nehmen.

Kündigungen durch den Arbeitgeber sind sehr oft unwirksam. Mittels einer Kündigungsschutzklage können Sie um das Weiterbestehen Ihres Arbeitsplatzes kämpfen. In der Regel wird im Rahmen einer Kündigungsschutzklage jedoch eine Abfindungszahlung vom Arbeitgeber an den Arbeitnehmer erzielt.

Im Rahmen eines Kündigungsschutzprozesses entstehen Anwalts- und Gerichtskosten.

Die Gerichtskosten richten sich nach dem Streitwert, der sich bei Kündigungsschutzklagen aus 3 Brutto-Monatsverdiensten ergibt. Die Gerichtskosten werden von der Partei getragen, die den Prozess verliert. Kommt ein Vergleich zwischen den Parteien zustande, entfallen die Gerichtskosten.

Die Anwaltskosten, die sich aus dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz ergeben, werden bei Kündigungsschutzprozessen in erster Instanz von jeder Partei auch im Fall des Obsiegens selbst getragen.

Sind sie rechtsschutzversichert, werden die Kosten des Rechtsstreites von der Rechtsschutzversicherung übernommen, sofern sich der Versicherungsschutz auf arbeitsrechtliche Streitigkeiten erstreckt.

Bei eigener Kostenübernahme ist die Erhebung einer Kündigungsschutzklage dann sinnvoll, wenn die zu erzielende Abfindung die Verfahrenskosten übersteigt. Hierüber werden sie selbstverständlich von unseren Partneranwälten informiert.

Grundsätzlich ist die Höhe der Abfindung Verhandlungssache, einen gesetzlich geregelten Anspruch gibt es nicht! Eine Abfindung wird allerdings von Arbeitgebern in der Regel bezahlt, wenn eine ausgesprochene Kündigung rechtlich angreifbar ist.

Üblich ist in diesen Fällen die Berechnung nach folgender Formel:

0,5 Bruttomonatsgehälter pro Beschäftigungsjahr

Die Abfindung ist nicht steuerfrei, sondern muss voll versteuert werden. Abfindungszahlungen gelten als außerordentliche Einkünfte, Sozialversicherungsbeiträge müssen darauf nicht gezahlt werden.

Insbesondere bei hoher Abfindung erhöht sich mit dem dadurch höheren Einkommen der Steuersatz im Rahmen der Progression.

Die sogenannte Fünftel-Regelung stellt jedoch bei Erhalt einer Abfindung eine Möglichkeit dar, die Höhe der Steuer zu mindern (§ 34 EStG).

Die Existenz eines Sozialplans schließt die Möglichkeit der Erhebung einer Kündigungsschutzklage nicht aus. Vielmehr ist eine Kündigungsschutzklage meist auch trotz Sozialplan mit Abfindungsanspruch sinnvoll. Im Rahmen eines Kündigungsschutzprozesses kann durchaus auch eine höhere Abfindung erzielt werden.

Der Sozialplan an sich lässt nämlich keinen Rückschluss auf die Wirksamkeit einer Kündigung zu. Lassen Sie die Kündigung am besten von einem Anwalt prüfen. Gegebenenfalls kann auch im Wege einer Nachverhandlung schon eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden.

In der Regel ist es nicht sinnvoll, gegen eine Kündigung in der Probezeit rechtlich vorzugehen. Erst wenn ein Arbeitsverhältnis sechs Monate ohne Unterbrechung besteht, ist man durch das Kündigungsschutzgesetz geschützt.

In Ausnahmefällen kann die Kündigung diskriminierend, treuwidrig oder sittenwidrig sein. Jedoch wird der Arbeitgeber meist keinen Kündigungsgrund bei einer Probezeitkündigung angeben und muss das auch nicht tun.

Darüber hinaus können auch bei Kündigungen in der Probezeit Formfehler oder eine fehlende Betriebsratsanhörung die Kündigung unwirksam machen.

Auf diese Frage gibt es keine allgemeine Antwort. Eine Abmahnung dient der Rüge und Warnung des Arbeitnehmers bei Fehlverhalten.

Bei schwerwiegendem Fehlverhalten (z.B. Straftaten) genügt bereits eine Abmahnung, um bei erneutem Fehlverhalten wirksam kündigen zu können.

Bei leichterem Fehlverhalten sind mehrere Abmahnungen erforderlich. Eine Kündigung kann in diesem Fall allerdings nur dann auf die vorangegangenen Abmahnungen gestützt werden, sofern es sich jeweils um dasselbe Fehlverhalten handelt (z.B. regelmäßiges zu spät Erscheinen).

Nutzen Sie unsere kostenlose Erstberatung!

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